Portraits unserer Solisten im Jahr 2008 - 2010

Im Sommer 2000 erhielt Filippo Gamba den Ersten Preis des Concours Géza Anda in Zürich und wurde ihm außerdem zugesprochen. Bei vielen renommierten Klavierwettbewerben (Van Cliburn-, Leeds, Gina Bachauer-, Arthur Rubinstein-, Beethoven-Wettbewerb) gehörte er zu den Preisträgern und 1995 gewann er den Bremer Klavierwettbewerb. 
Filippo Gamba trat in vielen wichtigen Musikfestivals auf, wie das Ruhr-Klavierfestival, das „Next Generation“ Musikfestival in Dortmund, die Settimane Musicali di Stresa, das Luzern-Festival, das „Oxford Philomusica” Festival, das „Meister des Klaviers” Festival in Krakau und das Musical Olympus Festival in St. Petersburg. Recitals gab er in zahlreichen großen Konzerthäusern Europas, in Paris (Théâtre du Châtelet), Berlin (Konzerthaus), Amsterdam (Concertgebouw), München (Herkules-Saal), Wien (Konzerthaus), Lyon (Salle Molière), Athens (Megaron) und Barcelona.
Er konzertierte mit vielen namhaften Orchestern, wie dem Berliner Sinfonie-Orchester, dem Wiener Kammerorchester, dem SWR-Sinfonieorchester Stuttgart, der Staatskapelle Weimar, dem Tonhalle-Orchester Zürich, dem WDR Sinfonieorchester Köln, dem Orchester des Musikkollegiums Winterthur, dem Orchester City of Birmingham, dem Israel Philharmonic Orchestra und der Camerata Academica Salzburg unter der Leitung von bedeutenden Dirigenten wie Simon Rattle, Pinchas Steinberg, James Conlon, Lawrence Foster, Vladimir Ashkenazy und George A. Albrecht.
In Italien spielte Filippo Gamba in allen berühmten Konzerthäusern, in Mailand, Rom, Venedig, Florenz, Perugia, Palermo und Turin und konzertierte mit dem RAI-Orchestra, dem Orchestra Teatro La Fenice, dem Maggio Musicale Fiorentino und dem Orchestra Teatro Verdi di Trieste.
Aufnahmen mit Filippo Gamba sind bei Radio France, Radio Bremen, beim Schweizer Radio, RAI und verschiedenen anderen Sendern entstanden. Bei Sony hat er zwei CD mit dem Violinist Niimura eingespielt und vier CD bei LOL Records (www.lolproduction.com).
Filippo Gamba hielt Meisterkurse für die Bachauer Foundation, die Music of Southern Nevada, die Asolo Musica und die Oxford Philomusica. Er ist Professor an der Musikhochschule Basel.
Der 1968 in Verona geborene Filippo Gamba erhielt seine musikalische Ausbildung bei Renzo Bonizzato, Maria Tipo und bei Homero Francesch.
www.filippogamba.it
 
 

 Esther HoppeAls Gewinnerin des 8. Internationalen Mozartwettbewerbs in Salzburg 2002 zählt die in Zug (Schweiz) geborene Esther Hoppe zu den gefragtesten Musikern der jungen Generation.

Ihre bisherige Karriere führte sie an die Musikfestivals von Ravinia und New Mexico (USA), Prussia Cove (England), Ludwigsburg und Mecklenburg-Vorpommern (Deutschland), Davos, Gstaad, Ittingen, Luzern und Zürich (Orpheum Musiktage) und liess sie wiederholt mit zahlreichen Orchestern, wie z.B. dem Zürcher Kammerorchester, dem Basler Kammerorchester, den London Mozart Players, den St. George Strings, dem Göttinger Symphonieorchester, der Böhmischen Kammerphilharmonie, der Staatsphilharmonie Halle, und Dirigenten wie z.B. Howard Griffiths, Christoph Mueller, Dennis Russell Davies auftreten.

Sie erhielt Einladungen für Konzerttourneen nach Japan, USA, Indien und in viele Länder Europas, und trat dabei in der Londoner Wigmore Hall, in der Salamanca Hall Gifu, im Grossen Saal des Mozarteums Salzburg und im Wiener Konzerthaus auf.

Seit 2003 bildet sie zusammen mit Benjamin Engeli, Klavier und Maximilian Hornung, Violoncello das Tecchler Trio, welches im September 2007 den 1. Preis am Internationalen ARD-Wettbewerb in München zugesprochen bekam. Davor gewannen sie 2004 den renommierten Musikwettbewerb des Deutschen Musikrates, im selben Jahr den begehrten „Prix Crédit Suisse Jeunes Solistes“ und 2005 den 1. Preis des Migros Kammermusikwettbewerbs.

Ihre Ausbildung erhielt Esther Hoppe bei Thomas Füri an der Musikakademie Basel, Robert Mann und Ida Kavafian am renommierten Curtis Institute of Music in Philadelphia, Yfrah Neaman an der Guildhall School of Music in London und abschliessend bei Nora Chastain in Zürich.

Esther Hoppe wurde mehrfach ausgezeichnet, so erhielt sie u.a. den Kulturförderpreis des Kantons Zug, wurde zweimal in Folge Preisträgerin der Kiefer Hablitzel Stiftung, gewann zweimal den Studienpreis des Migros-Kulturprozents, und es wurden ihr zahlreiche weitere Stipendien zugesprochen.

Aufnahmen entstanden mit dem Tecchler Trio bei Ars Musici und Concentus Records, und mit Werken von Saint-Saens bei Virgin Classics (mit Renaud und Gautier Capuçon, Frank Braley, Michel Dalberto, Emmanuel Pahud, Paul Meyer u.a.).

Sie spielte verschiedentlich in Kammermusikformationen mit Christian Altenburger, Atar Arad, Reto Bieri, Adrian Brendel, Renaud und Gautier Capuçon, Sol Gabetta, Paul Gulda, Lawrence Power, Christoph Richter, Rafael Rosenfeld, Antoine Tamestit, u.v.a.

Dank der finanziellen Unterstützung der Zuger Kantonalbank spielt Esther Hoppe auf einer Balestrieri-Violine aus dem Jahr 1760.

In ihrer Freizeit ist Esther Hoppe ein grosser Fan des Tennissports!

Weitere Informationen unter www.estherhoppe.com

 

Dominik ZinstagDer heute neunzehnjährige Dominik Zinsstag absolvierte während zwölf Jahren die Rudolf Steiner-Schule in Basel (CH). Er hatte von 1997 bis 2005 bei Stefan Ruf an der Musikschule der Musikakademie Basel Hornunterricht; seit 2004 ist er in der Klasse für Studienvorbereitung (KSV) Basel und seit 2005 ebenso in der Hochschulklasse von Christian Lampert in Basel, wo er sein Musikstudium im Herbst 2006 begann.

Meisterkurse bei Prof. E. Penzel (Köln), Prof. W. Gaag (München), Prof. B. Schneider (Freiburg im Breisgau/Genf), Prof. P. Damm (Hamburg), Prof. T. Müller (Bern) und Prof. M. Hoeltzel (Detmold) bedeuten für seine Ausbildung wertvolle zusätzliche Erfahrungen.

Er hat insgesamt zwölf 1. Preise beim Schweizer Jugendmusikwettbewerb, darunter in den Kategorien Horn-Solo sowie Kammermusik-Duo mit Auszeichnungen und im Hornquartett gewonnen. Im Jahre 2005 gewann er ebenso den 1. Bundespreis bei Jugendmusiziert Deutschland mit "Bläser gleiche Instrumente". Er war u.a. Teilnehmer am Schweizer Finale von Eurovision "Young musician" und "Mozart 2006". Den Kammermusikwettbewerb "European Music Competition for Youth 2004" in Dubrovnik (Kroatien) hat er ebenso als Preisträger abgeschlossen. Dominik Zinsstag ist seit 2005 Mitglied und 1. Hornist im Schweizer Jugend-Sinfonie Orchester sowie im Bundesjugendorchester der Bundesrepublik Deutschland. Im Sommer 2007 war er Mitglied im Orchester der Stiftung Schleswig-Holstein Musik Festival.

Er wird unterstützt von den Stiftungen Ruth und Ernst Burkhalter sowie der Fritz Gerber - Stiftung.

 

Rumjana NaydenovaRumjana Naydenova wurde in Sofia, Bulgarien, geboren und wuchs in einer Musikerfamilie auf. Ihren ersten Musikunterricht bekam sie bei ihrem Vater. Mit sechseinhalb Jahren begann sie Geige zu spielen und wechselte als Vierzehnjährige auf die Bratsche. Weitere Studien führten sie nach Essen an die Folkwang-Musikhochschule, wo sie in der Klasse von Professor V. Mendelssohn studierte. Nach einem erfolgreichen Abschluss führte sie ihr berufliches Leben weiter zu den Essener Philharmonikern. Seit 1998 ist Rumjana Naydenova stellvertretende Solo-Bratschistin am Opernhaus Zürich.

Neben ihrer Orchestertätigkeit ist sie auch begehrte Kammermusikerin. In verschiedenen Formationen tritt sie regelmässig im Rahmen der Kammermusikreihe des Opernhauses Zürich auf (Foyer Musical) und ist Mitglied im 1997 gegründeten „ensemble kontraste zürich“. Des weiteren tritt sie mit Musikern wie Ina Dimitrova, Karl Leister und Heinz Holliger auf. Kürzlich war Rumjana Naydenova mit der Sinfonietta Montfort unter Ferenc Bognar als Solistin mit Mozarts Sinfonia Concertante nach Ungarn eingeladen.
Die Bratschistin spielt auf einem Instrument von Marinus Capicchioni (San Marino 1885 – Rimini 1977).

 

Daniel DoddsDaniel Dodds ist als Kind australisch-chinesischer Eltern in Australien aufgewachsen. Mit fünf Jahren gab er seine ersten Konzerte auf der Violine. Im Alter von 17 Jahren verliess er Australien, um – mit verschiedenen Stipendien ausgezeichnet – sein Violinstudium in der Klasse von Prof. Gunars Larsens an der Musikhochschule Luzern fortzusetzen. Nach dem Erlangen sämtlicher Diplome mit Auszeichnung erhielt er weitere Inspiration in der Zusammenarbeit mit Rudolf Baumgartner, Franco Gulli, Keiko Wataya und einem der grossen Meister des goldenen Zeitalters der Violine: Nathan Milstein. Als er in einem Meisterkurs mit Milstein eine Paganini-Caprice aufführte, wandte sich dieser zum Publikum und sagte: «Wer ist dieser junge Mann? Er könnte wahrlich Paganinis Enkel sein!»

Zurzeit ist Daniel Dodds erster Konzertmeister der «Festival Strings Lucerne» und führt das renommierte Kammerorchester in Konzerten rund um die Welt an. Ausserdem wird er immer häufiger als Solist eingeladen. Nach seinem erfolgreichen Debüt in der Berliner Philharmonie feierte er im Mai 2007 als Solist grosse Erfolge auf der Tournee der «Festival Strings Lucerne» durch Südamerika mit Konzerten in Argentinien, Brasilien, Peru, Ecuador und Kolumbien. Im Herbst gastierte er mit der «Sinfonie Espagnole» von Edouard Lalo beim Philharmonischen Orchester der Stadt Giessen unter Carlos Spierer und mit dem A-Dur-Violinkonzert von Mozart beim «Folkwang Kammerorchester» in Essen unter Achim Fiedler. Kurz danach folgte in Luzern ein Auftritt mit den acht Jahreszeiten von Vivaldi und Piazolla. Für 2008 sind verschiedene Soloauftritte in der Schweiz geplant, ausserdem eine USA-Tournee der «Festival Strings Lucerne», in deren Rahmen Dan Dodds als Solist im Violinkonzert von Peteris Vasks und der Carmen-Fantasie Pablo de Sarasate zu hören sein wird.

Daniel Dodds spielt die Stradivarius «ex Baumgartner» von 1717, die ihm grosszügigerweise von der «Stiftung Festival Strings Lucerne» zur Verfügung gestellt wird. Neben seiner Konzerttätigkeit ist er Dozent für Violine und Kammermusik an der Musikhochschule Luzern, wo er mit seiner Frau und Tochter lebt.

Weitere Informationen über Daniel Dodds finden Sie auf seiner Homepage.

 

Nina Stadler Nina Stadler wurde 1979 in Bern geboren. Seit ihrem vierten Lebensjahr ist das Tanzen der wichtigste Bestandteil Ihres Lebens. Nach langjähriger Ausbildung in klassischem Ballett am City Ballett Halamka zog es Nina Stadler 2002 nach New York. Dort studierte sie an der berühmten Alvin Ailey School, wo sie sich nicht nur in Ballett und Modern Jazz weiterbilden konnte, sondern sich auch neue Stile wie z.B. Horton, Graham, HipHop und Improvisation aneignete.
 
Nina Stadler besticht durch ein ausgereiftes tänzerisches Können, ihre lebendigen und lustvollen Choreografien und durch eine unglaubliche Ausstrahlung auf der Bühne. Erfolge mit ihrem eigenem Tanztheaterstück «Slumberland» oder als Choreografin und Tänzerin in «Die Csàrdas Fürstin» (Stadttheater Biel/Solothurn 2004), «Die verkaufte Braut» (2006) an der Freilichtoper im Botanischen Garten Basel, als Tänzerin beim Musical «Basileia» in Basel sowie als Choreographin der Oper Orpheus im Kongresszentrum in Biel (2007) sind nur ein kleiner Ausschnitt ihres breiten Spektrums.
 
Nina Stadler arbeitet seit sechs Jahren als freischaffende Tänzerin, Choreografin und unterrichtet Modern Jazz am City Ballett Halamka in Bern.
 
 
 
 
Moritz Stäubli Als Sohn zweier freischaffender Künstler 1981 in Bern geboren, hat Moritz Stäubli einen grossen Teil seiner Kindheit im Umfeld von Zirkus und Theater verbracht. Von klein auf wirkte er immer wieder aktiv in diversen Produktionen mit. So war er 1987/88 auf Schweizertournee mit der «Circo Famiglia Morelli».1999 war Moritz Stäubli im Kinofilm «Grosse Gefühle» von Christoph Schertenleib zu sehen und 2001 im Kurzfilm «Overcome» von Doraine Green. Moritz Stäubli nahm Ballettunterricht bei Ivana Halmka und Modernjazztanz bei Nina Stadler. Er wirkte bei verschiedenen Tanz- und Opernproduktionen mit wie z.B. 2004: «Slumberland» und «Il Mondo della Luna».
 
Moritz Stäubli studierte Gitarre an der Jazz-Abteilung der Musikhochschule Luzern und spielt als hervorragender Gitarrist in diversen Jazzprojekten. Heute ist Moritz Stäubli beruflich als Tänzer, Performer und Musiker tätig.